Auslandsbesitz melden – Modelo 720

MOdelo 720Seit 2013 sieht der spanische Gesetzgeber vor, dass alle steuerpflichtige Spanier und ausländische Residenten in Spanien ihr Vermögen ab 50.000 Euro im Ausland melden müssen.

In Spanien gilt im Rahmen der Einkommenssteuer (IRPF) das Welteinkommensprinzip, so erhofft sich der spanische Staat mehr Einnahmen bei Kapitalerträgen aus dem Ausland oder Mieteinnahmen.

Um sein Auslandsvermögen zu melden findet man im Internet das „Modelo 720“ und dieses kann nur auf elektronischem Wege ausgefüllt werden. Wer das selber aufgrund von fehlenden Sprach- oder Internet-Kenntnissen nicht kann, sollte eine Gestoria (Steuerberater) aufsuchen.
Für eine Meldung des Vermögens von 2014 ist die Frist bereits abgelaufen. Für das Jahr 2015 muss das Formular zwischen dem 1. Februar und 30. April 2016 abgeschickt werden. Die Erklärung hat reinen Informationscharakter, aus ihr leitet sich kein direkte Steuerzahlungs-Pflicht ab.

Das Formular Modelo 720 unterscheidet drei verschiedene Vermögensformen:
– Auslandskonten, Girokonten, Tagesgeld, Sparguthaben
– Wertpapiere, Lebensversicheungen,
– Immobilien, Grundstücke

Für jede Vermögensform muss ein eigenes Formular ausgefüllt werden. Wenn Sie z.B. in Deutschland nur ein Sparkonto mit über 50.000 Euro besitzen, aber keine Wertpapiere oder Immobilien, dann müssen Sie nur ein Formular ausfüllen. Besitzen Sie ausserdem jedoch noch eine Immobilie in Deutschland, (vielleicht sogar mit Mieteinnahmen) im Wert von z.B. 150.000 Euro müssen Sie ein zweites Formular ausfüllen.

Wenn Sie das Modelo 720 nicht, bzw. unvollständig oder falsch abgeben, drohen hohe Geldstrafen
(10.000 Euro pro Vermögensform).

Hier finden Sie das „Modelo 720“ : https://www.agenciatributaria.gob.es/AEAT.sede/tramitacion/GI34.shtml

Gegen die Meldepflicht für Auslandsvermögen sind derzeit noch verschiedene Klagen anhängig.
Siehe Artikel in der Mallorca-Zeitung

Ausländische Residenten in Spanien müssen ab 19.1.2015 ihren Führerschein umtauschen

carnet

Bildquelle: www.dgt.es

Ausländer aus der EU, die seit 2 Jahren ihren festen Wohnsitz in Spanien haben, müssen ab morgen, den 19. Januar 2015 den in ihrem Heimatland ausgestellten Führerschein gegen einen spanischen umtauschen. Betroffen sind ca. eine Million Residenten Durch diesen Erlass soll bewirkt werden, dass Ausländer, deren Führerschein lebenslang gültig ist (oder bis zu einem gewisssen Alter, wie in Norwegen oder England) nicht im Vorteil gegenüber Spaniern sind, die ihren Führerschein in festgelegten Zeiträumen (5-10 Jahre,abhängig vom Alter) nach einer Gesundheitsprüfung verlängern müssen.
Wer seinen Führerschein nicht umtauscht muss mit einem Bussgeld  von 200 Euro rechnen.

Für die Beantragung des spanischen Führerscheins müssen Sie sich zunächst einen Termin bei Ihrem zuständigen Verkehrsamt  holen. Dieses geht per Telefon 060 und auch online über www.dgt.es.

Folgende Dokumente werden benötigt:

  • Ausweis, Pass, N.I.E.
  • Führerschein – Original und Kopie
  • Gesundheitszeugnis
  • Foto (32x26mm)
  • Antrag, erhältlich beim Verkehrsamt
  • 23,50 Euro in bar

Es besteht die Möglichkeit, dass Residenten, die sich kürzer als 2 Jahre in Spanien aufhalten, schon vorher den Führerschein umtauschen können mit dem Vorteil, dass in diesem Fall keine Gesundheitsprüfung notwendig ist.

 

→ Lesen Sie den Artikel in der Zeitung „ABC“ vom 17. Januar 2015  → hier

 

Die Stadt Conil will ca. 5.000 illegale Häuser legalisieren

PICT0018Seit einigen Jahrzenhnten wurden im ländlichen Umland von Conil unzählige Häuser ohne Genehmigung gebaut. Nun hat das Ayuntamiento neue Verordnungen erlassen , die es Eigentümern ermöglichen ihre Immobilien nachträglich zu legalisieren. Es müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden, der Besitzer darf sich z.B. nicht in einem laufenden Disziplinarverfahren wegen der Immobilie befinden, das Haus muss schon mindestens 6 Jahre stehen und es darf sich nicht im Hochwasserschutzgebiet befinden. Die Eigentümer müssen die Anträge selber stellen und auch  alle Verwaltungskosten selber tragen, dafür können sie dann Strom und Stadtwasser beantragen.


Gerne unterstützen wir Sie bei der Legalisierung Ihrer Immobilie (Behördengänge, Übersetzungen etc.)!

Lesen Sie hier den ganzen Artikel, der am 29.8.2014 auf der offiziellen Website von Conil veröffentlicht würde:

Deutscher Führerschein in Spanien

führerschein

Infoblatt der deutschen Botsschaft in Spanien

Immer noch ist für viele Residenten in Spanien unklar, ob ihr deutscher Führerschein gültig ist.

Oft erfährt man auch seitens der Guardia Civil Trafico Unkenntnis – bei manchen Kontrollen wird der spanische Führerschein verlangt, bei anderen wird das Mitführen des deutschen Führerscheins in keinster Weise bemängelt.
Seit Januar 2013 gibt es eine Neuregelung.

Informationen finden Sie im Merkblatt der deutschen Botschaft  >> Download als pdf

Erbschaftssteuer und Verjährung

WICHTIGE INFORMATIONEN FÜR RESIDENTEN IN SPANIEN Erbschaftssteuer und Verjährung Wenn ein Mensch stirbt, fällt der Nachlass an die Erben. Bei der Annahme des Nachlasses durch die Rechtsnachfolger wird eine Abgabe an den Staat fällig, die gemeinhin Erbschaftsteuer genannt wird. Die … Weiterlesen

Meldepflicht von Auslandsvermögen auch für Residenten

Wahrscheinlich erinnern sich einige noch daran, dass Anfang 2013 in Spanien ein Gesetz zur Meldepflicht von Auslandsvermögen erlassen worden ist, das für alle in Spanien unbeschränkt Steuerpflichtigen vorschreibt, Vermögenswerte im Ausland in einer gesonderten Steuererklärung (modelo 720) zu deklarieren. Die Erklärung hat zuerst einmal reinen Informationscharakter, aus ihr leitet sich kein direkte Steuerzahlungs-Pflicht ab. Natürlich sollte man für die deklarierten Vermögenswerte im Rahmen der Einkommensteuer– bzw. Vermögenssteuererklärung dann auch korrekte Angaben machen  >> Artikel weiterlesen.

Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Spanien und Deutschland

Abkommen vom 3. Februar 2011 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen. Das Gesetz ist am 18. Oktober 2012 in Kraft getreten.

Ausführliche Informationen finden Sie in dem Info-Blatt, das Sie sich herunterladen können. 

Info-Blatt, herausgegeben vom Bundesfinanzministerium der Bundesrepublik Deutschland
Doppelbesteuerungsabkommen.pdf
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Verkauf einer Immobilie – Energieeffizienz Zertifikat

Seit 1. Juni 2013 benötigt man beim Verkauf einer Immobilie ein sogenanntes Energieeffizienz Zertifikat („Certificado de eficiciencia energética de edificios existentes“), ohne das kein notarieller Kaufvertrag beurkundet werden kann.

Einzelheiten erfahren Sie im folgenden Artikel, erschienen in der Zeitschrift „Grundbesitz International“ 5/2013 der Deutschen und Schweizerischen Schutzgemeinschaft für Auslandsgrundbesitz e.V.

Gerne empfehlen wir Ihnen Architekten, die Ihnen dieses Zertifikat  erstellen.


Das neue Energieeffizienz Zertifikat
Artikel in der Zeitschrift „Grundbesitz International“ 5/2013
>> Download

Neuerungen im spanischen Mietrecht

Seit dem 6 Juni 2013 gelten in Spanien Änderungen im Mietrecht, die der Flexibilisierung und Öffnung des Wohnungsmarktes dienen sollen. Hintergrund für die Änderung war das bisher für Vermieter wenig attraktive Mietrecht und eine damit einhergehende niedrige Vermietungsquote. Gleichzeitig steigt seit Jahren der Bedarf an Mietwohnungen, da vielen, aufgrund der in Spanien herrschenden Krise, der Kauf eines Eigenheims zur Zeit finanziell nicht möglich ist. Diesem Missverhältniss versucht der spanische Gesetzgeber durch das neue Mietrecht entgegenzuwirken.

Weitere Informationen finden Sie unter: Hildebrand & Mariano Abogados: Neuerungen Im Mietrecht

Residenten in Spanien müssen Vermögen im Ausland melden

SPANIEN LIVE – Das spanische Finanzamt erhöht den Druck auf ausländische Residenten und auf Spanier, die im Ausland Vermögen haben. Von 2013 an müssen Immobilien, Vermögensanlagen, Lebensversicherungen und private Rentenpläne im Ausland, die einen Einzelwert von mehr als 50.000 Euro haben, dem spanischen Fiskus mitgeteilt werden. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, dem droht die Finanzbehörde mit empfindlichen Geldstrafen. Angesichts des wachsenden Informationsaustausches der europäischen Behörden sind die Bürger aus dem deutschsprachigen Ausland also gut beraten, ihre Geldanlagen zu sichten und gegebenenfalls mit einem Steuerexperten zu sprechen .

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